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Historistischer Bauernhof von 1924 an der Würm

OstseiteRemiseWestseite

StallungDachstuhlHalle

Zimmerdecke ErdgeschoßWestwohnenBad

Grundriß ErdgeschoßGrundris RestNordumgebung

Verstrichen, 30 x 30 cm, Acryl auf Leinwand
SüdumgebungWestumgebungOstseite und Remise

image 1

Ostseite

Das Anwesen wurde 1924 von einem Münchner Lederfabrikanten neu errichtet. Zwar wurde es als klassisches Bauern-haus mit südlichem Wohntrakt und dahinter liegenden Stallungen erbaut, es wurde aber nie einer landwirtschaftlichen Nutzung zugeführt.
Hervorzuheben ist, dass das gesamten Gebäude von der Bauunternehmung Borst errichtet wurde. Borst war der Gründer der Borstei. Er ist aus sozialer und bauhistorischer Sicht für zukunftsweisendes und qualitätsvolles Bauen bekannt. Dem entsprechend wurde das Anwesen sehr solide gebaut. Die massiven Außenmauern umfassen alle Bauteile, inkl. Stallung und Remise. Vor diesem Hintergrund ließe sich das Objekt innen wunderbar als großes Loft, Ausstellungsbereich, Versammlungsraum etc. ausbauen und nutzen.
Der südliche Wohnbereich ist voll unterkellert. Der mittlere Teil, bestehend aus einer Halle sowie 2 Zimmern, alle mit ausgeprägten Kreuzgewölbedecken sowie die sich nördlich anschließende Stallung sind nicht unterkellert.
Das Obergeschoss ist nur im vorderen südlichen Teil als Wohnbereich ausgebaut.
Es besteht aus 2 Zimmern und einem Bad.

Historisches
In den ersten Katastererfassungen aus der Regierungszeit des Grafen Montgelas ist auf diesem Grundstück eine Messnerstelle erwähnt, die zur Pfarrei der spätgotischen Kirche St. Wolfgang gehörte, welche im 14. Jhdt. von Herzog Sigismund auf dem Pilgerweg des Hl. Wolfgang errichtet wurde.
Später stand an der gleichen Stelle ein Bauernhof, der Anfang des 19. Jahrhunderts abbrannte. Vor diesem Hintergrund erbaute der Fabrikant Burghardt im Jahre 1924 ein bäuerliches Gut im historischen Stil.

A
usstattung
Das Haus wurde stets ordentlich gepflegt und instand gehalten. Jedoch hat es im Zuge der Sanierungen in den 70er und 80er Jahren ein wenig an Charme eingebüßt. Dies betrifft vor allem die hellen Holzfenster sowie Außen- und Innentüren und die Fliesenbeläge in der größeren Halle. Angesichts des guten Allgemeinzustandes hält sich aber der grundsätzliche Renovierungsaufwand in Grenzen, welcher natürlich letztendlich abhängig von der angestrebten Nutzung ist.
Vorteilhaft ist, dass für Renovierungen die Sonder-Afa gem. § 7i EStG genutzt werden kann. Das Anwesen unterliegt dem Einzel-Denkmalschutz sowie dem Ensembleschutz. Umbaumaßnahmen müssten vorab mit der LBKMünchen sowie der unteren Denkmalschutzbehörde abgestimmt werden.


Lage
Das Anwesen liegt südlich der Blutenburg am Rande des Landschaftsschutzgebietes "Würm". Dieses Gebiet gehört zu den begehrtesten Wohngebieten in München.

Nutzungsmöglichkeiten des Anwesens
Für künftige Nutzungsvarianten ist zu berücksichtigen, dass das Objekt in einem reinem Wohngebiet liegt.
Demnach sind gemäß BauNVO zulässig:
- Läden und nicht störende Handwerksbetriebe, die zur Deckung des täglichen Bedarfs für die Bewohner des Gebiets dienen, sowie kleine Betriebe des Beherbergungsgewerbes,
- Anlagen für soziale Zwecke sowie den Bedürfnissen der Bewohner des Gebiets dienende Anlagen für kirchliche, kulturelle, gesundheitliche und sportliche Zwecke.

 
Zimmer 7
Wohn-/Nutzfläche 550 m²
aktuelle Wohnfläche 220 m²
Denkmalschutz Ja
Baujahr
1924
Modernisierungen
1975 - 1996
Heizung Gaszentralheizung
Etagenzahl teilweise 3
Küchen 1
Bäder 1
separate WC 1
Raumhöhen Wohnbereich bis zu 3 Meter
Zustand Umbau notwendig
Bezugsfrei ab sofort
Kaufpreis auf Anfrage
Provision 3,57 % inkl.19% MwSt. aus dem Kaufpreis

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